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Ihr Reiseführer für Gran Canaria

Die Strände von ‘Maspalomas Costa Canaria’


Das Gebiet ‘Maspalomas Costa Canaria’ umfasst die Küstenorte Ágila, Las Burras, San Agustín und Playa del Inglés. Dieser rund 2000 Hektar große Landstrich verfügt über insgesamt 17 km Strand, der besonders von Strandliebhabern und Familien wegen seiner beeindruckenden, zum Teil 10 Meter hohen Sanddünen auf 25 Quadratkilometern, breiten Sandstränden, flachen Küstenstreifen und dem ausgezeichneten Klima geschätzt wird. Die Strände sind sonnenverwöhnt – Urlauber haben hier die meisten Sonnenstunden im Jahr.

 



Die Dünen – eine kleine Sahara


Goldgelb liegen die Dünen von Maspalomas in der untergehenden Sonne. Am Tag sind sie eher weißlich. Und: Sie wandern rund 2 bis 5 Meter im Jahr nach Westen, angetrieben von stetigen Passatwinden aus Nordost. Sie sind eine der sehenswürdigsten Naturphänomene Gran Canarias. 1,5 km weit reichen sie an ihrer breitesten Stelle in das Landesinnere. Der daran anschließende Strand gehört zu den schönsten der Insel.

Weißer Strand aus Muschelkalk


Rund 418 Hektar Sand, durchsetzt mit einer eigenen Flora, umfasst das einmalige Gebiet, das seit 1987 unter Naturschutz steht. Die Dünen bestehen aus durch das Meer zerriebenem Korallen- und Muschelkalk. Der Kalk gibt auch den angrenzenden Stränden ihre charakteristische weiße Farbe.

Per Kamel zu Dattelpalmen-Hainen


Die Dunas de Maspalomas können nur zu Fuß oder auf Kamelen erschlossen werden. In der „kleinen Sahara“ überleben außer Eidechsen auch eine Reihe seltener Pflanzenarten. Palmenhaine aus Kanarischen Dattelpalmen und eine Oase runden das Bild einer „kleinen Sahara“ ab.

Die Lagune: Biotop für seltene Vögel und Pflanzen


Im Westen werden die Dunas begrenzt vom Charco de Maspalomas: eine ehemalige Lagune, ein Biotop, in dem Enten, Reiher und Moorhühner ihren Lebensraum gefunden haben. Dieses Gebiet ist ein einzigartiger Rastplatz für Zugvögel, die im Schilf und in den Binsen am Ufer brüten. Die Vogelpopulationen zeigen ebenso wie Algen und Gräser, dass das Wasser mittlerweile sauber ist. Zyperngras und Tamarisken sind häufig anzutreffende Pflanzenarten.

Keine Wüste: die muschelkalk-weißen Strände


In den Dünentälern finden sich viele ruhige und windgeschützte Sonnenbuchten. Zum Atlantik hin gehen die Dunas de Maspalomas über in breite Strände, die flach ins Meer abfallen. Der weiße Strand vor der wüstenartigen Dünenlandschaft ist rund 15 km lang. An den gut zugänglichen, beliebten Abschnitten des Strandes sorgen Sonnenliegen, Sportmöglichkeiten, zahllose Strand-Bars, Restaurants und Shops für Komfort und Abwechslung. Auch ein FKK-Abschnitt findet sich hier.

Die Strände östlich der Dünen erstrecken sich über weitere drei Kilometer. Die Strände fallen hier seicht in den Atlantik ab und bilden jede Menge kleinräumiger Bereiche mit leichter Strömung – vergleichbar natürlichen Whirlpools.

 

 

Auch Golfplatz und Luxusvillen


In dem Gebiet von Maspalomas gibt es neben den vielen Hotels der verschiedensten Kategorien viele hochpreisigere Hotels sowie Luxusvillen und -wohnungen und den größten Golfplatz von Gran Canaria – alles mit Strand-Blick. Am westlichen Rand des Naturparks befindet sich eine weiteres Ressort: El Oasis, ein Hotelareal, das an La Charca, die von Palmen gesäumten Meerwasserlagune, grenzt.




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