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Playa de Ingles
Sonne, Strand und Meer, das ist der Süden Gran Canarias. Die seit den sechziger Jahren entstandenen künstlichen Touristenzentren an der Costa Canaria, die sich momentan noch immer im Wachstum befindet, bietet dem sonnenhungrigen Urlauber alles, was er an Unterhaltung wünscht.
Playa del Ingles ist die größte Ferienstadt der Kanarischen Inseln und der deutschsprachige Urlauber kann sich in vielen Dingen wie zu Hause fühlen, gelegen an der Autobahn GC1 etwa 30 Minuten von internationalen Flughafen entfernt.
Es gibt Schnitzel und Sahnetorte und die Supermärkte führen deutsche Artikel und tagesaktuelle Zeitungen.
Da der Ort nicht natürlich gewachsen ist, hat er kein Zentrum als solches. Das Ortsbild erscheint anfangs ein wenig verwirrend durch die hohen Hotel- und Apartmentbauten, die nur durch wenig Grün aufgelockert werden. Dafür warten am kilometerlangen, sehr breiten Sandstrand tausende von Liegestühlen und Sonnenschirme auf Sonnenanbeter.
Bei Tag spielt sich das Leben am Strand, an den Hotelpools und in den Einkaufszentren ab. Am Abend und in der Nacht geht es weiter in den zahlreichen Bars, Nachtclubs und Diskotheken dieser Zentren. Bei Livemusik und Karaoke herrscht eine ausgelassene Stimmung. Es wird die ganze Nacht gefeiert, und da geht es dann auch schon mal lauter zu. Spätestens nun bekommt die wörtlich übersetzte Playa del Ingles (Strand des Engländer) ihre Namensehre. Das Konzept, vorwiegend englische Touristen anzusiedeln, ist zum Glück aller anderen Urlauber misslungen.
Und doch schließt man erste Kontakte mit anderen Urlaubern am Abend, welche meist aus Großbritannien angereist sind, und ebenfalls hier verweilen. Da ist es dann auch nur schwer zu übersehen, dass in den meisten Pubs gutes englisches Bier gereicht wird, und wer es länger aushält, gleich zum Frühstück Eier und Bohnen mit Toast serviert bekommt. Auch ein Plausch mit den Gästen empfiehlt sich, um das Vokabular aufzufrischen.
Im Nordteil des langen Strands von Playa del Ingles, dort wo die Alvendia Alfereces Provisionales den Strand erreicht, haben sich entlang der Strandpromenade viele Souvenirläden, Cafes, Restaurants und Cafeterias niedergelassen. Wer über einen Mietwagen verfügt, kann in diesem Bereich gegen Gebühr parken.
Von hier aus erreicht man nach rund 5 km Strandwanderung um das Dünengebiet herum den FKK Strand (zona nudista), der vorwiegend von Homosexuellen besucht wird.
Den Spitzenplatz hält die Playa del Ingles wegen ihrer Breite und Länge und ihrer Serviceeinrichtungen. Lange Strandwanderungen können um die Dünen bis Maspalomas unternommen werden. Am Strand können auch Gerätschaften für viele Wassersportarten ausgeliehen werden, u.a. Surfbretter, Wasserskier, Tretboote, Segeljollen, Jetskis und Bananaboats.
Gerade auch für Familien, die Urlaub mit etwas kleineren Kindern machen, ist der Strand von Playa del Ingles sehr zu empfehlen. Der flach abfallende Strand ist geradezu dafür gemacht, um mit Papa Sandburgen zu bauen. Grancanarios lieben Kinder und sind ihnen gegenüber tolerant, nachsichtig und aufmerksam.
In diesem Zusammenhang ist auch das Rescue System zu erwähnen. In moderaten Abständen sind die Wachtürme der Beach Guids auszumachen, die stets mit Fernglas und Funkgerät sowohl im Wasser als auch an Land erste Hilfe leisten können.
Das einzige was die Urlauberhochburg nicht zu bieten hat, sind Sehenswürdigkeiten wie eine Altstadt. Mittlerweile kann man fast schon behaupten dass die Orte San Agustin, Playa del Ingles und Maspalomas zusammengewachsen sind.
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