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Ihr Reiseführer für Gran Canaria

Pico de las Nieves - höchste Punkt der Insel


Der "Pico de la Nieves" ist mit einer Höhe von 1.949 über dem Meeresspiegel die höchste Erhebung der zu Spanien gehörenden Insel Gran Canaria. Der Gipfelbereich wird von den Einwohnern Gran Canarias spöttisch als "Los Pechos", also "Die Brüste" bezeichnet, eine Anspielung auf die signifikanten Kuppeln der dortigen Radarstation.

 

Der Gipfel des Berges befindet sich auf der Spitze eines nicht mehr aktiven Vulkanes im eher dünn besiedelten Inselinneren. Um den Gipfel herum befindet sich ein schon von weitem beeindruckendes Bergmassiv, dessen Mittelpunkt der "Pico de las Nieves" bildet.

 

 


Im Winter sind die Gipfel des Berges, dessen Name soviel wie "Schneebrunnen" bedeutet, manchmal mit Schnee bedeckt, was für die Bewohner jedes Mal eine kleine Sensation ist. Aufgrund der Temperaturen schmilzt der Schnee allerdings schnell wieder weg. Als es noch keine Kühlschränke auf der Insel gab, sammelten und verkauften Händler dort zu Eis verfestigten Schnee.


Viele Touristen kennen lediglich die Badebuchten von Playa del Ingles und Maspalomas. Doch im Gegensatz zum kargen und nur künstlich begrünten Süden der Insel bietet das Zentralmassiv eine spektakuläre Flora und Fauna. In den Bergen sowie im Nordteil der Insel findet man eine üppige Vegetation, die viele so nicht auf Gran Canaria erwarten würden.

 

In den Lagen über 1000 Metern Höhe prägt vorallem die perfekt an diesen Gebirgsraum angepasste kanarische Kiefer das Inselbild. Mit ihren prägnanten langen Nadeln speichert die Pflanze die Feuchtigkeit aus den Wolken und spielt somit eine wichtige Rolle für den Wasserhaushalt auf der regenarmen Insel. Aufgrund der großen klimatischen Unterschiede in den einzelnen Inselregionen wird Gran Canaria gerne auch als "Miniaturkontinent" bezeichnet.


Den Gipfel des "Pico de las Nieves" kann man auf ganz verschiedene Arten erreichen. Die bequemste Varianten ist sicherlich die Anfahrt mit dem Auto, denn nur so kann man die auch die vielen unzugänglichen Gebiete erreichen. Auf den kurvenreichen Straßen kann man bereits die Landschaft im dünnbesiedelten Inselzentrum erkunden.

 

Über eine gut ausgebaute Serpentinenstraße, die bereits einen Einblick in die faszinierende Bergwelt gewährt, erreicht man schließlich einen Parkplatz knapp unterhalb des Gipfels. Bei klarem Wetter reicht die Sicht von der Spitze des Berges bis zur "Playa de Ingles" sowie den Dünen von Maspalomas. Richtet man den Blick nach Norden, so erkennt man bei klarer Sicht sogar Teneriffa mit seinem Vulkan Teide.

 

 

 

Mit einer qualitativ hochwertigen Kamera lassen sich von dort beeindruckende Fotos schießen. Doch selbst bei einer dichten Wolkendecke, die sich zumeist an der Nordseite des Gebirges staut, eröffnen sich noch fantastische Ausblicke auf die umliegenden Berge. In dem Gebiet rund um die Aussichtsplattform des "Pico des las Nieves" gibt es einige ausgwiesene Picknick-Plätze, von denen man die Aussicht ungestörter geniessen kann als auf der täglich von hunderten Touristen frequentierten Aussichtsplattform.


Wer es etwas sportlicher mag, dem seien die zahlreichen Wander- und Radwege im Bergmassiv empfohlen. Viele davon führen direkt auf den Gipfel des "Pico de las Nieves". Die Wanderwege bedienen alle gängigen Schwierigkeitsgrade von einfachen Wanderungen über eine Stunde bis hin zu Tagestouren mit Freikletterelementen. In unzähligen Wanderführern können sich Besucher passenden Routen heraussuchen um die unberührte Berglandschaft zu genießen.

 

 




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