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Ihr Reiseführer für Gran Canaria

Cenobio de Valerón – die Steinhöhle


Gran Canaria ist die drittgrößte Kanareninsel. Neben vielen anderen Sehenswürdigkeiten und Naturbesonderheiten, die diese Insel zu bieten hat, ist das Höhlensystem Cenobio de Valerón wohl das beeindruckendste, was man auf der Insel erleben kann.

 

Diese Hauptattraktionen der Insel besteht aus Vulkangestein und ist von 298 Höhlen wabenartig durchzogen. Eine 30 m breite und 25 m hohe Felswand bildet die Hülle der Höhlen. Eine wahrhaft faszinierende Höhlenanlage, die man nicht versäumen sollte während eines Urlaubes auf der Insel zu besichtigen.

 

 

 

Diese vielen Nischen und Kammern wurden in mühevoller Kleinstarbeit von den Kanariern in uralten Zeiten geschaffen. Ursprünglich sollte diese Anlage ein Kloster der Harimaguadas sein, es wurde allerdings von Forschern herausgefunden, dass es sich um Getreidespeicher der Guanchen handelt. Sie bildeten einen sicheren Schutz gegen Raub, Plünderung und Wetterunbilden.

 

Ein Touristenmagnet der besonderen Art, man fühlt sich in alte Zeiten versetzt. Besuchen kann man die Höhlen Mittwoch -Sonntag jeweils von 10-17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Wenn die Sonne in das Höhlensystem Cenobio de Valerón hinein scheint ist ein faszinierender Ein- und Anblick garantiert. Man wird fasziniert sein, wie die Altkanarier dieses Höhlensystem mit ihren doch sehr einfachen Mitteln erschaffen konnten.

 

Der Cenobio de Valerón ist am Osthang des Montaña del Gallego in Norden der Insel Gran Canaria befindlich und kann sehr komfortabel über Treppen erreicht werden. Cenobio de Valerón ist das wohl bekannteste Bauwerk der Altkanarier vor der spanischen Eroberung und daher geschichtlich sehr interessant und sehenswert.

 

Cenobio de Valerón kann als ein wahrhaft kulturhistorisches Highlight bezeichnet werden. Besucht man die Höhlen sollte man unbedingt auch dem Höhlenwächter einen Besuch abstatten. Auch er ist zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die man sich nicht entgehen lassen sollte. 3250 Schlüsselanhänger aus aller Welt sind in seinem Besitz, die man sich anschauen und bewundern kann.

 

Eine Attraktion ist die sogenannte Raubtierfütterung, die er von Zeit zu Zeit durchführt. Mit ein bisschen Glück kann man zuschauen, wie er die Rieseneidechsen füttert, die sich in seinem neben den Höhlen angelegten Garten tummeln. Adolfo Delgadro kann man als ein Urviech bezeichnen, der mittlerweile einfach dazugehört. Schwalbennestern gleich kleben die Höhlen in einer Art Kuppel, die nach Norden hin offen ist an den Felsen.

 

 

 

Ein Anblick, der den Atem stocken läßt. Während der Fahrt zu den Höhlen, die über Las Palmas nach Guía führt kann man faszinierende und beeindruckende Aussichten genießen. Sicher wird man hier und da anhalten, um diese Eindrücke einer solch reizvollen, geradezu mystischen Landschaft in sich aufzunehmen und festzuhalten. Man kann eine fantastische Aussicht auf die Nordküste bis hin nach Las Palmas genießen.

 

Dieser natur- und kulturhistorisch äußerst bedeutende Platz ist faszinierend, spektakulär und aufregend zugleich. Geheimnis umwoben spürt und riecht man hier die Geschichte der Guanchen. Dieses Kulturdenkmal sollte man sich einfach nicht entgehen lassen.

 

 

 




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