Artenara - ein Ort in den Bergen
Gran Canaria gehört zur Gruppe der Kanarischen Insel und liegt zwischen Fuerteventura und Teneriffa. 800.000 Einwohner leben hier, sie verteilen sich auf zahlreiche bezaubernde Orte rund um einen Vulkan.
Der höchstgelegene Ort Gran Canarias befindet sich auf einer Höhe von 1230 Metern über dem Meeresspiegel und trägt den schönen Namen Artenara. Er befindet sich im Nordwesten der Insel, an der Caldera de Tejeda.
Zu den durchschnittlich 1380 Einwohnern gesellen sich Touristen, für einen Tagesausflug oder um hier einige Zeit zu verweilen. Das Ortsbild gestaltet sich sehr gemütlich, die Gebäude sind in dem für die Insel typischen Bauweise gehalten.
Das Besondere an Artenara sind die Höhlenhäuser, die auch für einen Urlaub gemietet werden können. Darin fühlt man sich in die Vergangenheit befördert, kann dazu aber den heutigen Komfort genießen. Andere Höhlen kann man besichtigen und so frühere
Kulturen kennen lernen. Die Höhlenkapelle Virgen de la Cuevita beispielsweise beherbergt eine Statue, die im 14. Jahrhundert von Mallorca aus nach Gran Canaria gebracht wurde.
Von Artenara aus hat man einen fabelhaften Blick auf markante Punkte der Umgebung, die Caldera de Tejeda sowie auf die zweithöchsten Erhebung der Insel, El Roque Nublo mit einer Höhe von 1813 Metern, sowie El Teide und El Roque Bentaiga.
In den hübschen Gassen können Besucher einen Bummel unternehmen. Anschließend lädt eines der Restaurants zu einem Besuch ein. So kann man den Tag ausklingen lassen, ein gutes Essen genießen und die Umgebung und Atmosphäre genießen. Die Küche Gran Canarias ähnelt der spanischen. Frischer Fisch, direkt vor Ort gefangen, kann sehr empfohlen werden.
Das Wahrzeichen der Gemeinde Artenara ist die Kirche San Matias. Sowohl ihr Äußeres wie auch ihr Inneres ist sehr sehenswert. Man kann in ihr zur Ruhe kommen oder auch ihren Schmuck betrachten.
Die Gegend um Artenara ist wunderschön: Auf den Wiesen, die Almen ähneln, möchte man stundenlang spazieren gehen. Auch der nächste Strand ist nicht weit. Die Strände der Insel sind eine Wonne, feiner Sand erfreut große und kleine Gäste, dazu ist das Wasser klar und sauber. Der Kakteenpark in der Nähe des Ortes gehört weltweit zu den größten und bedeutendsten seiner Art.
Die Nachbargemeinden Agaete, Gáldar, San Nicolás de Tolentina sowie Tejeda werden gut erreicht. Sei es mit dem Auto oder dem Fahrrad, das man auf der Insel mieten kann, wie auch mit einem Bus. Gran Canaria verfügt über eine gut ausgebaute Infrastruktur, besonders herausragend ist das Linienbusnetz, das die wichtigsten Orte miteinander verbindet. Dazu kann man sich auf die Umgebung konzentrieren und interessante Winkel der Insel entdecken.
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